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Schreibforschung interdisziplinär

Das Forschungsthema „Schreiben“ hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr an wissenschaftlicher Relevanz gewonnen und wird in den unterschiedlichsten Disziplinen produktiv beforscht. Das Grazer Zentrum für Kulturwissenschaften beteiligt sich mit der Plattform Schreiben seit einigen Jahren an diesen Diskursen. Der Verbund versteht sich als ein Zwischen- und Konfrontationsraum für den Austausch zu Theorien, Methoden, Begriffen und Praktiken der Schreibforschung, an dem sich Forscherinnen und Forscher verschiedener Fächer (Kulturwissenschaften, Literaturwissenschaften, (Fach)Didaktik, Digital Humanities, Soziologie) beteiligen.  

Die Plattform Schreiben organisiert vom 28.-29.11.2018 in Graz eine internationale Tagung zum Thema „Schreibforschung Interdisziplinär“. Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, schreibtheoretische Modelle aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenführen und diese in der Folge auf ihre Belastbarkeit für unterschiedliche Funktions- und Objektbereiche zu befragen. Dabei soll es vor allem darum gehen, die jeweils eigenen Ansätze vorzustellen und die Relevanz der daraus resultierenden Ergebnisse für andere Fächer zu diskutieren. Auf diese Weise sollen mögliche disziplinäre Kongruenzen, aber auch Divergenzen und Reibeflächen ausgelotet werden. Es geht also um ein Thematisieren und Reflektieren disziplinärer Überschneidungen wie Differenzen im Hinblick auf Theorien (Zielsetzungen, Funktionen, Begrifflichkeiten) und Objektbereiche, um solche produktive Schnittstellen und Synergien aufzuzeigen, die auch für das eigene Fach effektiv gewendet werden können. Der Fokus des Interesses der Tagung liegt somit auf einem Erkenntniszugewinn nicht nur für die jeweils eigene Disziplin, sondern auch für andere Fachbereiche.

Folgende Fragestellungen bieten sich an:

  • Welcher Schreibbegriff wird verwendet?
  • Welche Schreibtheorien erweisen sich als besonders produktiv für das eigene Fach?
  • Welche Vorteile bringt das Arbeiten mit dem Begriff „Schreiben“ für das eigene Fach? Mit welchen Kategorien tritt er in Konflikt?
  • Wie wird Schreiben als analytisches Konzept gefasst und wie fungiert Schreiben im jeweiligen Objektbereich? In welchem Verhältnis stehen diese beiden zueinander?
  • Welche innovativen Aspekte ergeben sich durch das jeweilige Theoriemodell für den Schreibbegriff und für das eigene Fach?
  • Welche interdisziplinären Ansatzpunkte sind bereits in den fachspezifischen Methoden angelegt und werden von Ihnen bereitgehalten?

ReferentInnen:

Dr. Sabine Dengscherz
Zentrum für Translationswissenschaft
Universität Wien

Mag. phil. Daniel Ehrmann
Universität Salzburg
Fachbereich Germanistik

Prof. Dr. Christoph Hoffmann
Seminar für Kulturwissenschaften und Wissenschaftsforschung
Universität Luzern

Dr. Elke Höfler
Institut für Romanistik
Karl-Franzens-Universität Graz

Dr. Andrea Karsten
Institut für Humanwissenschaften
Paderborn

Prof. Dr. Susanne Knaller
Zentrum für Kulturwissenschaften
Karl-Franzens-Universität Graz

Prof. Dr. Cornelia Ortlieb
Department Germanistik und Komparatistik
FAU Erlangen-Nürnberg

Dr. Doris Pany-Habsa
Begleitworkshop
Schreiben interdisziplinär. Erstellen eines Tagungsberichts
Schreibzentrum
Karl-Franzens-Universität Graz

Prof. Dr. Daniel Perrin
Department Angewandte Linguistik
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Dr. Rita Rieger
Zentrum für Kulturwissenschaften
Karl-Franzens-Universität Graz

Prof. Dr. Christian Schärf
Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft
Universität Hildesheim

Dr. Martina Scholger
Zentrum für Informationsmodellierung
Karl-Franzens-Universität Graz

Dr. Marlies Whitehouse
Department Angewandte Linguistik
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Kontakt

Attemsgasse 25/II 8010 Graz
Ao. Univ.-Prof. Dr. Susanne Knaller Telefon:+43 (0)316 380 - 8091

Web:http://zentrum-kulturwissenschaften.uni-graz.at/

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